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Wie entwickelten sich eigentlich die Kontaktlinsen?
Schon im Jahr 1508 schrieb Leonardi da Vinci über das Prinzip der Tränenflüssigkeitslinsen, das heißt der optischen Wirkung einer wassergefüllten Glaskugel auf dem Auge. Den Zusammenhang mit Wasser nahmen auch René Descartes und Thomas Young auf und befassten sich mit dem Auge in Kombination mit Wassersystemen. So hat Young in einer seiner Abhandlungen erstmals die Idee angesprochen, direkt an der Hornhautoberfläche auf die Brechkraft des Auges einzuwirken. Dies erprobte er anhand eines 6mm langen Tubus, der mit Wasser gefüllt war und an dessen Ende sich eines Linse befand. Der Tubus wurde an das Auge angesetzt. Als theoretischer Erfinder der Kontaktlinse gilt jedoch John Herschel, denn er war es, der zuerst von mit einer gelartigen Substanz benetzten Glasschalen schrieb, die Fehlsichtigkeiten beheben sollte. Von da an wurden Kontaktlinsen und Kontaktschalen aus Glas gefertigt. Kontaktlinsen waren, wie heute auch, dafür da, Fehlsichtigkeit auszugleichen, während Kontaktschalen zum Auftragen von Medikamenten auf das Auge dienten. Diese Glasschalen wurden trotz der Nachteile für das Auge und der schlechten Verträglichkeit bis in die 40er Jahre getragen. Als in den 40ern dann jedoch der Kunststoff PMMA(Plexiglas) bekannt wurde, änderten sich auch die Möglichkeiten bei der Herstellung von Kontaktlinsen.



Bei den bisherigen Linsen handelte es sich um sogenannte Sklerallinsen. Die Sklera ist die den Augapfel umschließende Lederhaut des Auges, das heißt, diese Linsen waren noch recht groß und gingen über die Hornhaut hinaus. Durch die Einführung des PMMA wurde Glas als Material für die Kontaktlinsenherstellung langsam abgelöst. Damit einhergehend entwickelten Heinrich Wöhlk und Kevin Tuohy die Corneallinsen. Dies sind Linsen, die nicht mehr auf der Sklera aufliegen, sondern nur auf der Hornhaut sitzen. Die heute gängigen Mikro-Corneallinsen wurden 1954 unter anderem von Wilhelm Söhnges entwickelt.

Der nächste Schritt war dann die Entwicklung von weichen, sogenannten Hydrogellinsen, die dadurch, dass sie Wasser aufnehmen können, eine spezielle gelartige Substanz haben. Es waren Otto Wichterle und Drahoslav Lim, die 1955 ein transparentes Gel mit einem Wassergehalt von 38% auf den Markt brachten. Diese Entdeckung wurde in den Folgejahren immer weiter entwickelt, bis Gele mit einem Wassergehalt von bis zu 85% entstanden. Im Jahr 1959 tauchten dann die ersten Silikonkautschuklinsen auf. Der größte Vorteil dieser Kontaktlinsen ist die starke Sauerstoffdurchlässigkeit. Da die Fertigung von Kontaktlinsen immer routinierter und einfacher wurde, wurden für eine gesteigerte Hygiene die Austauschlinsen entwickelt. Im Jahr 1996 kamen schließlich die ersten Ein-Tageslinsen nach Deutschland.

Die ersten Kliniken, die sich mit Operationen am Auge befassten, öffneten Anfang des 19. Jahrhunderts in Erfurt und Budapest. Bis zu den heutigen Möglichkeiten der Operationen rund ums Auge, die mittlerweile nicht mehr nur die Behebung von Sehdefiziten, sondern auch Schönheitsoperationen wie Lidstraffungen, über welche man unter parkklinik-hannover.de mehr erfahren kann, umfassen, dauerte es jedoch noch einige Zeit.

Bild: Frau bei Augenuntersuchung © coldwaterman, fotolia.com



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